Grundbesitz 24 zu Mission Investing: Gesellschatliche und Impulse für den Umweltschutz mit Nachhaltigen Wohnimmobilien ( Christoph Marloh)

Mehr Mieterfreundlichkeit und Umweltschutz in deutschen Metropolen

Von Christoph Marloh

Mission Investing gestattet es Stiftungen, ihr Stiftungsvermögen für den Zweck der Stiftung wirken zu lassen. Der deutsche Zinshausmarkt bietet sich hierfür in diesen Tagen besonders an. Wohnungen werden in den dynamischen Großstädten fortlaufend knapper. Steigende Aufwendungen verdrängen Familien sowie Alleinerziehende Elternteile. Durch eine mieterfreundliche Verwaltung und durch ausgabensparende energetische Sanierungen können gemeinnützige Stiftungen ihren Beitrag zur Erhaltung von Sozialstrukturen und zum Ressourcenschutz leisten. Als Investment erzielen Nachhaltige Wohnimmobilien konjunkturstabile Erträge und verzeichnen fortlaufende Werterhöhungen.

Die Mehrheit der kapitalstarken Stiftungen in der Bundesrepublik plant, ihr Vermögen in den kommenden Jahren komplett im Einklang mit dem Stiftungszweck anzulegen. Damit folgt die Bundesrepublik den Vereinigten Staaten, wo sich der Umfang des Mission Investing dank einer fortgeschrittenen Infrastruktur in den letzten 20 Jahren verdreifacht hat. Die augenblickliche Niedrigzinsphase veranlaßt mittlere gemeinnützige Stiftungen, ihre Investitionsstrategie zu überdenken und damit die harte strukturelle Abgrenzung von Anlagenverwaltung und Mittelverwendung zu überprüfen. Der Hebel ist ansehnlich: schon mit der zweckkompatiblen Investition von 15% ihres liquiden Stiftungsvermögens könnten inländische gemeinnützige Stiftungen dreimal soviel bewegen, wie mit ihrer vollständigen Fördertätigkeit. Auch das Risiko von Widersprüchen zwischen Kapitalanlagen und Stiftungszweck kann hierdurch wesentlich vermindert werden.

Wohnimmobilien sind für Stiftungen angesichts niedriger Zinsen inzwischen gesuchte Anlagen. Die Cashflows sind konjunkturbeständig. Passende Wohnimmobilien liegen in gut eingewachsenen begehrten Stadtlagen oder im stadtnahen Einzugsgebiet und verfügen über stabile Mieterstrukturen. Öffentliche Verkehrsmittel, Geschäfte für den täglichen Bedarf und Bildungseinrichtungen sind in der nahen Umgebung zu finden. Durch Zuwanderung und geringe Neubautätigkeit sind in den dynamischen Großstädten kontinuierliche Wertzuwächse zu verzeichnen.

Der soziale Nachteil: Wohnungen werden in Großstädten wie Hamburg und Berlin laufend teurer. Steigende Mieten und Preise für Energie verdrängen Familien und alleinerziehende Elternteile aus Zentrumslagen. Durch eine mieterfreundliche Bewirtschaftung und ausgabensparende energetische Sanierungen können Stiftungen einen Ihren Beitrag zur Erhaltung von städtischen Sozialstrukturen und zum Schutz natürlicher Ressourcen leisten.

Bei einem nachhaltig bewirtschafteten Hamburger Wohnungsportfolio, an dem mehrere deutsche gemeinnützige Stiftungen beteiligt sind, konnte die Gesamtbelastung der gegenwärtigen Mieter in den vergangenen 4 Jahren stabil gehalten werden. Trotz gestiegener Kosten erhöhte sich die monatliche Gesamtmiete nur um 1 Prozent. Im gleichen Intervall konnten die Nettomieterlöse aus bestehenden Mieten dagegen um 14% gesteigert werden. Möglich wurde das mithilfe einer Ermäßigung der Nebenkosten, die sich allein in 2012 um 19% reduzierten.

In den zukünftigen Jahren sind weitere Einsparungen durch energetische Modernisierungen vorgesehen. Objekte der 1960er und 70er Jahre, die stellenweise exzellente Anfangsrenditen bieten, haben vielfach einen hohen Energieverbrauch von 30 Liter Heizöl pro m2 und Jahr oder mehr. Zum Vergleich: Neubauobjekte liegen bei etwa 5 Liter.

Die Ausprägung der Sanierungen ist vom jeweiligen Zinshaus abhängig. Nicht selten findet eine Optimierung der Gebäudehülle statt – durch Einbau neuer Fenster und die Isolierung von Außenwänden und Geschossdecken. Hierbei werden mineralische Dämmstoffe bevorzugt, weil sie umweltschonend und brandsicher sind. Moderne Zentralheizungen mit solarthermischen Anlagen bieten eine exzellente Brennstoffausnutzung. So lässt sich in den vorgenannten Altersklassen bis zu 80% der Energie einsparen.

Die Ausgaben der energetischen Modernisierung betragen nach Berechnungen der Deutschen Energieagentur im Durchschnitt 275 EUR pro m2. Diese amortisieren sich zu 110% innert von zehn Jahren durch die gesetzlich zulässige Umlage auf die Mieten. Energetische Optimierungen sind in Folge dessen nicht nur wertsteigernd. Die Umlage steigert auch die Mietrendite um eine 11%-Komponente. Durch die Erstellung von aktualisierten Energiebilanzen wird vor Beginn der Sanierungen gewährleistet, daß alle Baumaßnahmen für vorhandene Mieter weitgehend warmmietenneutral umgesetzt werden können.

Im vorgenannten Hamburger Wohnungsportfolio wird der lokale Arbeitsmarkt durch Übertragung von Hausmeisterdiensten an Mieter gefördert. So konnte in 2011 ein handwerklich geschickter und bei den Bewohnern akzeptierter Bewohner nach langjähriger Arbeitslosigkeit eine ihn erfüllende Funktion in der Betreuung von fünf Wohnimmobilien finden. In 2012 arrangierte er ein Sommerfest für Mitbewohner und Nachbarn für die Harburger Tafel.

An Mission Investing interessierte Stiftungen fördern den Austausch zwischen Vermögensanlage und Mittelverwendung. Wenn der Stiftungszweck soziale und ökologische Ziele verfolgt, sollte ein Teilbetrag des Stiftungsvermögens für Mission Investments im Bereich Nachhaltiges Wohnen reserviert werden. Für den Fall, dass keine interne Immobilienverwaltung vorhanden ist, können nachhaltige Private Placements für Investitionen ab 50.000 EUR gezeichnet oder Exklusivprojekte mit Investments ab 3 Mio. EUR durchgeführt werden.

Entscheidend für den Erfolg von nachhaltigen Wohnprojekten sind glaubwürdige soziale, ökologische und wirtschaftliche Rahmendaten. In finanzieller Betrachtung sind Marktkenntnis und Marktzugang der Akquisitionsabteilung entscheidend. Diese drücken sich in der Ausdifferenzierung auf eine Region und in einer Leistungsbilanz bei Ankauf, Absatz und Verwaltung aus. Soziale und ökologische Ziele sollten vertraglich fixiert sein. Beteiligungsangebote sollten über ein externes Rating verfügen. Bei der Selektion von Produkten kann eine auf nachhaltige Kapitalanlagen spezialisierte Bank helfen.

Christoph Marloh ist Gründer und CEO bei Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Seevetal bei Hamburg ist auf Nachhaltige Wohnimmobilien im Hamburger Zinshausmarkt spezialisiert. Marloh arbeitet mit institutionellen und privaten Investoren zusammen. Hauptaugenmerke seiner Tätigkeit sind die Konzeption, Kapitalisierung und der Absatz von Private Placements mit nachhaltig bewirtschafteten Zinshäusern. Christoph Marloh ist Europäischer Energiemanager und Informatiker und lebt in Hamburg.

Weitere Angaben:

Analyse zu Mission Investing: http://www.stiftungen.org

 

Die Nachhaltige Wohnimmobilien Fonds von Fondsanbieter Grundbesitz 24 erfüllen Klimaziele des Bündnisses für Wohnen in Hamburg früher

Effizienzziele der Fonds liegen um 32% unter der Vorgabe von Senat und Wohnungsverbänden.

Hamburg, 21.9.2011. Die Energiesparziele der Nachhaltige Wohnimmobilien Fonds von Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH liegen um 32% unter den Effizienzzielen von Senat und Wohnungswirtschaft. In ihrem „Bündnis für das Wohnen in Hamburg“ hatten die Beteiligten am 20.9.2011 erklärt, den Heizenergie-Verbrauch bei Bestandswohnungen bis 2020 auf durchschnittlich 133 kWh/m2a zu senken. Die Renditefonds von Grundbesitz 24 planen, bereits Jahre eher einen Energieverbrauch von unter 100 kWh/m2a zu erzielen. In diesem Wert ist zusätzlich zur Heizenergie auch der Energiebedarf für die Warmwasserbereitung enthalten. Dieses macht üblicherweise einen Anteil von 10% bei unsanierten Bestandsbauten aus. Dadurch liegen die Renditefonds von Grundbesitz 24 um 32% unterhalb des Bündniswertes von zusammen ungefähr 150 kWh/m2a.

Der Senat hatte sich im Bereich „Wohnen und Stadtentwicklung“ für die 20. Legislaturperiode anspruchsvolle Ziele gegeben. Dabei sollten die Rahmenbedingungen für den jährlichen Baubeginn von 6.000 Wohnungen gewährleistetwerden. 2.000 davon sollten geförderte Wohnungen sein. Mit diesen Zielsetzungen vereinbarten die Freie und Hansestadt Hamburg, die Verbände der Wohnungswirtschaft sowie die städtische SAGA GWG die grundlegenden Rahmendaten bei Neubau, Schutz des Klimas und energetischen Richtwerten, Städtebau und Bewahrung von Backsteinfassaden ebenso wie bei der Versorgung von Wohnungsnotfällen.

Christoph Marloh, Geschäftsführer, Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH

Christoph Marloh, Geschäftsführer, Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH

Eine entschlossene Senkung des Energieverbrauches rechnet sich nicht nur für das Ökosystem und langfristig denkende Eigentümer, sondern gewährleistet nicht zuletzt die soziale Stabilität einer Stadt „, sagte Christoph Marloh, Geschäftsführer der Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH.„Innerhalb von gut 10 Jahren würden die monatlichen Gesamtmieten von unsanierten Gebäuden aus den 1960er Jahren in mittlerer Lage bei anhaltender Energiepreis-Inflation eine Höhe von 16 Euro pro m2 erreichen. Das wird dort niemand bezahlen können.“ Weitere Angaben zu Christoph Marloh finden Sie hier.

Durch energetische Optimierungen im Bestand läßt sich der Energieverbrauch von Gebäuden aus den 1960er und 1970er Jahren um etwa 80% reduzieren. In Folge dessen kann bei normaler Mietentwicklung in durchschnittlicher Hamburger Wohnlage voraussichtlich auch in gut zehn Jahren eine monatliche Gesamtmiete von um zehn Euro pro m2 angeboten werden. Voraussetzung ist, daß die Modernisierungsstrategien deutscher Bestandshalter, die von der Deutschen Energieagentur in einer Erhebung dokumentiert wurden, ebenfalls in Hamburg umgesetzt werden.

Entsprechend den Zielsetzungen des Integrierten Energie- und Klimaprogramms der Bundesrepublik Deutschland hatte sich Hamburg mit seinem Klimaschutzkonzept zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen um 40 Prozent bis 2020 und um mindestens 80 V. H. bis 2050 im Vergleich mit dem Status von 1990 zu senken. Die Wohnungsverbände bekannten sich mit dem neuen Bündnis zu den Klimaschutzzielen des Senats.

„Der Energiebedarf für die Bereitung von Warmwasser läßt sich nicht zuletzt im Mietwohnungsbereich unter Zuhilfenahme von solarthermischen Anlagen häufig um mehr als 50 % reduzieren. Deswegen und wegen der begrenzten Investitionen wäre die Betrachtung in den Zielen des Bündnisses sinnvoll gewesen“, sagt Christoph Marloh, Geschäftsführer der Grundbesitz 24. „Die Renditefonds von Grundbesitz 24 setzen auf die Verwendung aller sinnvollen Verfahren zur Optimierung von Gebäudehülle und Energieerzeugung. Hierzu zählen Solarthermie- und moderne Heizungsanlagen genauso wie Wärmedämmverbundsysteme mit und ohne Klinker und die Isolierung von Keller- und Geschoßdecken als Maßnahmen mit kurzen Amortisationszeiten“. Nähere Angaben zu Christoph Marloh finden Sie an diesem Ort.

Zu den Nachhaltigen Wohnimmobilien Renditefonds:

Die Fonds investieren in Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen in Hamburg und anderen norddeutschen Ballungsräumen ab Baujahr 1960 und streben die energetisch nachhaltige Bewirtschaftung des zu erwerbenden Bestandes an. Der Renditefonds Nord hatte am 18. Juni 2011 das Rating A- von Invest-Report, einer unabhängigen Analystenfirma für geschlossene Fonds, erhalten. Die Analysten bestätigten dem Renditefonds von Grundbesitz 24 eine „solide Konzeption“ sowie eine „überdurchschnittlich hohe Einnahmesicherheit“. Ziel ist die Senkung des Primärenergieverbrauches im Wohnungsbestand um etwa 80%.

Wohnimmobilien sind für mehr als 30 % des Primärenergiebedarfs verantwortlich. Für die Bestandsobjekte des ersten Renditefonds ist ein Primärenergieverbrauch von unterhalb 100 kWh/m2a und eine gesamte Einsparung von 102 Millionen Kilowattstunden beziehungsweise 10,2 Mio. Liter Heizöl beabsichtigt. Mit der eingesparten Energie ließe sich Wärmedamm-Werkstoff für eine Kleinstadt von über 4.000 Einfamilien-Wohnhäusern erzeugen. Der Fonds verbindet einen beachsichtigten Nachsteuer-Überschuß von 6,9Prozent p.a. mit dem erhöhten Schutz von Mietern vor künftig weiter steigenden Energiepreisen. Die laufenden Auszahlungen belaufen sich auf im Durchschnitt 4,6 Prozent pro Jahr Sie beginnen mit 2,7 % in 2011 und steigen auf 7 % pro Jahr zum Ende der Laufzeit. Am Ende der Laufzeit erfolgt zusätzlich zu den fortlaufenden Auszahlungen und der Kapitalrückzahlung eine weitere Auszahlung an die Anleger aus dem prognostizierten Veräußerungsgewinn. Mittels frühzeitiger Abstimmung mit den Behörden werden eventuell gegebene soziale Belange von Wohnungsmietern berücksichtigt.

Zur Grundbesitz 24:

Die Grundbesitz 24 GmbH besitzt eine erfolgreiche Leistungsbilanz im Bereich des Erwerbes, der Erwerbsfinanzierung, der Entwicklung, der laufenden Bewirtschaftung und der Veräußerung von Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen. Unter der Direktion des Geschäftsführers Rudolf Marloh hat die Grundbesitz 24 GmbH von 2002 bis 2005 einen Wohnimmobilienbestand in Höhe von Euro 6,8 Mio. erworben, mit einer Rendite in Höhe von 7Prozent bewirtschaftet und mit einem Gewinn von 26Prozent vermarktet (IRR der GmbH=8Prozent vor Steuern). Zuvor hatte Herr Marloh als Alleingeschäftsführer der Telos Haus und Grund Hamburg GmbH von 1997 bis 2000 einen Bestand an Wohnimmobilien von Euro 37,8 Mio. erworben, mit einer Gewinnmarge von 9 % verwaltet und mit einem Gewinn von 20 Prozent veräußert (IRR der GmbH = 11% vor Steuern).

 

Hamburg: Zinshäuser 15% teurer

 Marktbericht des IVD Nord

Laut einem Marktbericht des IVD Nord ist die Nachfrage nachWohneigentum in Hamburg und Umgebung deutlich gestiegen. Zunehmend würden Investoren ihren Fokus auf Mehrfamilienhäuser, sprich Zinshäuser, legen. Die Preise erreichen in den begehrten Toplagen bis zum 22,5-fachen der Nettokaltmiete. Seit 2008 sind die Ertragsfaktoren bei Zinshäusern in sehr guten Lagen um rd. 15 % gestiegen.

Neubau in der Hamburger Hafencity

Neubau in der Hamburger Hafencity

Die Preise für Einfamilienhäuser und Reihenmittelhäuser mit einfachem und mittlerem Wohnwert seien im Vorjahresvergleich um 3 bis 5 % gestiegen. In guten und sehr guten Lagen verteuerten sich Objekte zwischen 10 und 13 %.

Verfaßt von: Christoph Marloh

Christoph Marloh vom Fondsanbieter Grundbesitz 24 über gestiegene Kosten für Wohnungsheizung in 2010 und Energie als neue soziale Frage

Die Abrechnungen für Heizkosten 2010 werden  für ölbeheizte Gebäude um 30% bis 50% höher ausfallen als im Jahr 2009. Grund ist ein um annähernd 22% gestiegener Bezugspreis für Heizöl und ein aufgrund des Wetters gestiegener Energiebedarf. Das ist das Resultat aktueller Statistiken der Abrechnungsunternehmen. Insbesondere betroffen sind geringverdienende Haushalte. Energetische Modernisierungen im Wohnungsbestand gewinnen hiermit weiter an Bedeutung.

Christoph Marloh, Geschäftsführer, Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH

Christoph Marloh, Geschäftsführer, Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH

Christoph Marloh, Geschäftsführer von Grundbesitz 24, dem Emittent von Fonds für nachhaltige Wohnimmobilien sagt dazu:   „Energie kann zur neuen sozialen Frage werden. Welche Resultate drastische Preiserhöhungen bei Gütern des täglichen Bedarfs nach sich ziehen können, ist an der Peripherie Europas wahrzunehmen. Die energetische Modernisierung des Wohngebäudebestandes ist eine Frage der politischen Weisheit. Der Ersatz von Energieimporten durch inländische Wertschöpfung in Handwerk und Industrie ist gesamtwirtschaftlich begrüßenswert, weil sie außer konjunkturellen Impulsen einen langfristigen Substanzerhalt fördert“.

Seit der Liberalisierung der Strom- und Erdgasmärkte vor 10 Jahren hat sich der Preis für Erdgas so gut wie verdoppelt. Die Kilowattstunde Strom kostete 2007 beinahe 50 % mehr als 1998. Dessen ungeachtet kündigten zu Anfang des Jahres 2008 zusammen 437 Stromanbieter Preiserhöhungen von nochmals gut sieben % an. Im Sommer zogen 218 Erdgasversorger wegen der sogenannten Ölpreisbindung mit durchschnittlichen Kostensteigerungen von 15 % nach. Licht und Wärme entwickeln sich folglich gerade für geringverdienende Haushalte zu Luxusgütern. Im Besonderen Erwerbstätige mit einem Nettoeinkommen von unter 900 EUR monatlich, das sind dreizehn % der Deutschen, sind von der Belastung betroffen.

Christoph Marloh, Geschäftsführer von Grundbesitz 24, dem Anbieter von nachhaltigen Wohnimmobilien-Renditefonds sagt dazu:  „Heizöl ist im ersten Quartal 2011 teurer als im Durchschnitt des Jahres 2010. Die zweite Miete ist auf dem Wege, zum Vermietungshindernis für unsanierte Bestandswohnungen zu werden. Der Nachhaltige Wohnimmobilien Renditefonds Nord sorgt durch energetische Sanierungen des Portfolios für eine Entlastung der Mieter von weiter steigenden Energiepreisen. Durch die energetischen Modernisierungen steigt parallel für die Anleger das Renditepotential gegenüber unsanierten Objekten“.

Die Deutsche Energieagentur dena hat in ihrer Sanierungsstudie die Profitabilität energetischer Modernisierungen im Mietwohnungsbestand untersucht. Sie kommt zu dem Resultat, daß sich die energetische Modernisierung von Mehrfamilienhäusern sowohl für Bestandshalter als auch für Mieter rechnet. Danach kann der Energiebedarf bei Objekten, die ohnedies saniert werden müssen, ohne Zusatzbelastungen für Mieter oder Vermieter um rund 75 Prozent gesenkt werden. Selbst eine Reduktion in Höhe von 80 Prozent, was den Klimaschutzzielen der Bundesregierung für 2050 entspricht, würde nur eine unbedeutende Erhöhung der Mieten  nach sich ziehen. Steigen die Kosten für Energie weiterhin an, ist auch diese Variante warmmietenneutral. Die Analyse basiert auf dem dena-Modellversuch „Niedrigenergiehaus im Bestand“, in dem ungefähr 350 Wohnimmobilien hocheffizient modernisiert wurden.
Ein Hauptteil der gegen 18 Millionen Wohnimmobilien wurde vor 1978 und damit vor dem Inkraftsetzen der ersten WärmeschutzV errichtet. Gleichzeitig liegt die Quote der neuen Gebäude bei unter einem Prozent. Zur Erreichung der Klimaschutzziele ist im Gebäudebereich aus diesem Grund die energetische Sanierung der bestehenden Wohngebäude wesentlich. In kaum einem anderen Feld schaffen Aufwendungen einen so vielfältigen Nutzen für alle Beteiligten: Vermietungsfähigkeit und Betrieb der Objekte sind nachhaltig gesichert und der Wert des Objektes steigt. Für den Benutzer bewirkt die Erhöhung der Energieeffizienz einen höheren Wohnstandard, eine höhere Freiheit von Energiepreissteigerungen und längerfristig eine Vermehrung der frei verfügbaren Einkünfte. Im Übrigen werden die CO2-Emissionen gesenkt. Die Einsparmöglichkeiten sind, im Besonderen bei Bestandsobjekten, enorm. Häuser, die mit marktgängigen Techniken energetisch modernisiert werden, können den Energiebedarf um bis zu 85 % reduzieren und häufig weit besser als ein Neubau sein.

IVD: Run auf deutsche Mietshäuser

Studie des Center for Real Estate Studies im Auftrag des IVD, Artikel aus FTD vom 25.1.2011.

Das Center for Real Estate Studies hat im Auftrag des Immobilienverbandes IVD erstmals die Entwicklung der Zinshausmärkte in den 40 bevölkerungsreichsten deutschen Städten von 2007 bis 2010 untersucht. Die Umsätze seien demnach in Berlin um 37 Prozent und in Frankfurt am Main um rund 16 Prozent gestiegen.

„In vielen Städten werden 20 bis 30 Prozent des gesamten Immobilienumsatzes in Zinshäuser investiert“, sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des Immobilienverbandes IVD.

Abb. Hamburger Zinshäuser sind aktuell auch bei Faktoren um 20 besonders gefragt.

Die erhöhte Nachfrage sei auch durch mangelnde Anlagealternativen bedingt.

„Private wie institutionelle Investoren suchen einen sicheren Hafen für ihr Geld. Da Miethäuser im Vergleich zu anderen Kapitalanlagen gute Rendite erzielen, haben sie an Attraktivität deutlich gewonnen“, so Schick.

Vor allem in München und Hamburg ist der Markt regelrecht leer gefegt. Laut IVD ständen der hohen Nachfrage kaum verfügbare Objekte gegenüber. Dadurch sank beispielsweise 2010 der Umsatz in der bayerischen Metropole um 25 Prozent.

Vor dem Hintergrund der für Anleger schwierigen Einkaufssituation stellt der von Hamburger Immobilien- und Fonds-Experten initiierte Renditefonds Nord für Nachhaltigkeits-Wohnimmobilien eine interessante Anlagemöglichkeit in Zinshäusern der Hansestadt dar. Die Investitionsquote beträgt über 97%, wie Geschäftsführer Christoph Marloh ausführte. Dank der in langen Jahren gewachsenen Einkaufskontakte konnte der Fonds seine Einkaufsparameter gegen den Trend sogar verbessern. Der Fonds plant den wirtschaftlichen Erfolg mit 7,1% per annum vor Steuern und 6,9% per annum nach Steuern.

In dem am 11.11.2010 veröffentlichten Video-Interview mit dem Fachmagazin Ecoreporter, dem Periodikum für nachhaltige Geldanlagen,  erläutert der Geschäftsführer und Initiator Christoph Marloh von Grundbesitz 24 das Konzept der Fonds:

Links: FTD-Artikel vom 25.1.2011

Erstellt von: Christoph Marloh

Patrizia: will in Hamburg für 250 Mio. Euro Wohnungen kaufen

Artikel im Hamburger Abendblatt vom 2.12.2010.

Die bayrische Patrizia Immobilien AG will in den nächsten Jahren 1.000 bis 1.500 Wohnungen in der Hansestadt erwerben oder bauen. Das sagte der Firmenchef und Gründer Egger im Gespräch mit dem Hamburger Abendblatt.

„Die Hansestadt gehört zu den attraktivsten Städten in Deutschland“, sagte Egger. Die Stadt ziehe jedes Jahr mehr Menschen an. „Wir erwarten, dass die Zahl der Bevölkerung in Hamburg bis 2025 weiter kontinuierlich steigen wird. Das allein bedeutet einen zusätzlichen Bedarf von 180 000 Wohnungen“.  Hinzu käme ein Ersatzbedarf von 120.000 Wohnungen.

Derzeit hält Patrizia 10 000 Wohnungen bundesweit. Vor vier Jahren waren es noch 15 000. In Hamburg sind es aktuell 1200.

Autor: stü
Link: Patrizia investiert in Hamburg 250 Mio. Euro (Hamburger Abendblatt vom 2.12.2010)

Verfaßt von: Christoph Marloh

Bauwerk: Preise in Hamburg seit Jahresbeginn um 1,5 Jahresmieten gestiegen

Studie von Bauwerk Hamburg (Artikel in der WELT vom 3.11.2010)

Aus Furcht vor der Inflation suchten vermögende Privatanleger, Family Offices und geschlossene Fonds, zunehmend Mehrfamilienhäuser als sichere Kapitalanlage, schreibt die WELT in ihrer Ausgabe vom 3.11.2010. Doch nur wenige Eigentümer wollten die sogenannten Zinshäuser verkaufen. „In den deutschen Großstädten geht kaum noch etwas um“,  wird René Müller, Geschäftsführer des Maklerunternehmens Bauwerk Hamburg, zitiert. Die Nachfrage nach Mietshäusern und damit deren Marktwerte seien enorm gestiegen. „Seit Jahresbeginn haben die Preisgebote für Zinshäuser um 1,5 Jahresmieten zugelegt“. Üblich als Kaufpreis seien je nach Lage zehn bis 16 Jahresmieten des Objekts.

DIE WELT vom 3.11.2010

Fondsinitiatoren seien dabei in einer besseren Situation als vermögende Privatanleger, die meist nur ein Zinshaus erwerben wollen, wird Jürgen Kelber von der Immobiliengesellschaft Alt + Kelber zitiert. „Die Fonds haben genug Kapital, um gleich mehrere Häuser auf einen Schlag zu kaufen.“ Damit seien sie ideale Abnehmer für Eigentümer größerer Bestände, die jetzt Gewinne mitnehmen wollen.

Anleger die einen Markteinstieg zu vernünftigen Preisen suchen, prüfen gegenwärtig besonders die  Nachhaltige Wohnimmobilien Fonds der Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH. Der in 2010 aufgelegte Nachhaltige Wohnimmobilien Renditefonds Nord erwirbt Zinshäuser in der Hansestadt Hamburg und erwartet einen Erfolg von 7,1% p.a. In 2010 hatte der Fonds gegen den Trend seine Einkaufsparameter übetroffen.

Autoren: Studie –  René Müller, Bauwerk Hamburg, Artikel – Richard Haimann
Links: WELT.de – Nachfrage treibt Preise von Mietshäusern [3.11.2010], Bauwerk Hamburg

Verfaßt von: Christoph Marloh