LBS: Immobilien in Hamburg immer teurer

Studie des Marktforschungsunternehmens F+B im Auftrag der Bausparkasse LBS Schleswig-Holstein-Hamburg (Artikel im Hamburger Abendblatt vom 30.10.2010)

Die LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG veröffentlichte am 29.10.2010 die von F+B ermittelten aktuellen Immobilienmarktpreise für Hamburg und das Hamburger Umland. Wer heute in Hamburg eine Wohnung oder ein Haus kaufen will, braucht entweder immer mehr Geld – oder er muss ins kostengünstigere Umland ausweichen.  Allein seit Januar seien die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen aus dem Bestand in Hamburg um 5,3 Prozent gestiegen, während sie im Umland nur um 3,2 Prozent anzogen. Neubauten verteuerten sich um 6,2 Prozent in Hamburg und um 0,5 Prozent in den Randgemeinden.

Preisentwicklung 2010 in Hamburg (F+B Studie im Auftrag der LBS)

„Eine günstige Einstiegsmöglichkeit in den Hamburger Zinshaus-Markt bietet der Nachhaltige Wohnimmobilien Renditefonds Nord„, sagte Christoph Marloh, einer der Geschäftsführer der Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH.

Dank der exzellenten Einkaufskontakte des Managements konnte der Fonds seine Einkaufsparameter gegen den Trend übertreffen. Der Fonds plant eine Vor-Steuer-Rendite von 7,1% per annum. Die Rendite nach Steuern wird mit 6,9% per annum prognostiziert.

Autor der Studie: Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH
Links: LBS Immobilienmarktatlas Oktober 2010 [30.10.2010], Pressemitteilung der LBS

Verfaßt von: Christoph Marloh

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FTD: Mit Zinshäusern kann man fast nur gewinnen

Artikel der Financial Times Deutschland vom 4.10.2010 zum „Immobiliennavigator“ von Engel&Völkers

In Ihrem zur Expo Real erschienen Artikel über den deutschen Zinshausmarkt stellt die FTD fest, daß sowohl Käufer als auch Verkäufer von Zinshäusern derzeit in den meisten deutschen Städten ideale Konditionen vorfinden würden.

Laut E&V Research könnten Käufer, die  vor mehr als zehn Jahren ihre Immobilie erworben hätten, nun mit einem attraktiven Gewinn verkaufen, während die meisten Standorte gleichzeitig weiteres Wertsteigerungspotential bieten würden. Seit der Finanzkrise seien hauptsächlich deutsche geschlossene Wohnimmobilienfonds und vermögende Privatanleger als Käufer aktiv.

„Viele Erwerber wollen mit dem Immobilieninvestment ihr Kapital vor der Inflation schützen“, sagte darin Carsten Riekchoff, Leiter Research bei E&V Commercial. Mehrfamilienhäuser böten mit Renditen von fünf Prozent höhere Erträge als zehnjährige Bundespapiere mit aktuell nur etwa 2,3 Prozent.

Die weitere Wertsteigerung würde sich an den starken Standorten München und Hamburg jedoch verlangsamen , während zum Beispiel norddeutsche Standorte wie Bremen und Hannover ein beschleunigtes Wachstum erfahren würden. In Hamburg wären die historischen Höchststände vom 23-fachen der Jahresnettokaltmiete bzw. 4,3% Bruttorendite in Einzelfällen bereits wieder erreicht worden.

E&V Immobiliennavigator [FTD vom 4.10.2010

Anmerkung des Verfassers: Die Identifikation und der Erwerb von gepflegten Zinshäusern in aussichtsreichen Lagen der Metropolregion Hamburg  zu Bruttorenditen jenseits von 6  Prozent zählt damit erneut zur Königsdisziplin im Wohnimmobilienmarkt. Der Nachhaltige Wohnimmobilien Renditefonds Nord hat sich auf den Einkauf nach diesen Kriterien spezialisiert.

Autor: Richard Haimann
Link: FTD – Mit Zinshäusern kann man fast nur gewinnen [4.10.2010]

Verfaßt von: Christoph Marloh

King Sturge Index: Vor zuviel Euphorie wird gewarnt – Immobilienwirtschaft startet durch

King Sturge Immobilienkonjunktur-Index August 2010 (13.9.2010)

Angesichts des höchsten Standes des Stimmungsindikators von King Sturge seit Beginn der Erhebung in 2008 warnt der Dienstleister vor zuviel Euphorie. Die Risiken eines konjunkturellen Rückschlages und erneuter Verwerfungen an den Finanzmärkten dürften nicht unterschätzt werden.

Vor allem der boomende Außenhandel sowie die anziehenden Investitionen haben der deutschen Wirtschaft im Frühjahr zum Wachstumssprung verholfen. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 stieg das Bruttoinlandsprodukt um 4,1 Prozent. Für das gesamte Jahr rechnen die Wirtschaftsexperten mit drei Prozent oder mehr. Somit verzeichnen wir momentan das stärkste Wachstum seit der Wiedervereinigung. Allein der Export legte um 8,2 Prozent zu. Erstmals kamen aber auch wieder Impulse aus dem Inland. Zudem erweist sich auch die Bauwirtschaft wieder als Wachstumstreiber. Nach dem harten Winter holte das Baugewerbe etliche Produktionsausfälle auf.

King Sturge Bericht August 2010

Autor: King Sturge

Link zum Bericht: King Sturge Index August 2010

Verfaßt von: Christoph Marloh

Deutsche Bank: Steigende Preise für Wohnimmobilien

Deutsche Bank Research: Deutsche Wohnimmobilien, 3.9.2010

Die Deutsche Bank erwartet in den kommenden Jahren moderat steigende Preise am Markt für deutsche Wohnimmobilien. Geringe Fertigstellungszahlen, die rasche konjunkturelle Erholung, niedrige Zinsen und die Suche vieler Anleger nach sicheren Investmentprodukten sorgten in einigen Teilmärkten für einen kleinen Boom auf den Wohnungsmärkten. Insbesondere in den Ballungszentren verteuerten sich Innenstadtlagen. Die Chancen seien freilich nicht allein auf die wenigen Ballungsräume beschränkt. Es gäbe daneben auch zahlreiche attraktive Mittelzentren (z.B. etablierte Universitätsstädte). Im Durchschnitt sollten die Wohnungspreise in Deutschland in den kommenden zwei Jahren um rd. 1,5% p.a. zulegen. Für deutsche Wohnungsmärkte seien keine Anpassungen an eine geplatzte Immobilienblase zu befürchten, wie in anderen europäischen Ländern. Zudem sei die Bautätigkeit in den letzten Jahren sehr gering gewesen. 2009 wären weniger als 160.000 Wohneinheiten fertiggestellt worden. Die Zahl der Baugenehmigungen für (neue) Wohnungen hätte 2008 einen historischen Tiefstand erreicht. Insbesondere im Mehrfamilienhausbau sei die Bautätigkeit seit dem Bauboom der 1990er Jahre jäh eingebrochen. Insgesamt läge die Zahl der genehmigten Wohneinheiten noch immer an der untersten Grenze dessen, was Forscher für die nächsten zehn Jahre als notwendiges Fertigstellungsvolumen erachteten.

Fertigstellungen von Wohnimmobilien (DBR, 2010)

Dank historisch niedriger Hypothekenzinsen seien Wohnungen in Deutschland weiter erschwinglich. Der Erschwinglichkeitsindex von Deutsche Bank Research, für den die Annuität einer Vollfinanzierung zu den verfügbaren Einkommen in Relation gesetzt wird, liege auch 2010 noch in der Nähe des historisch niedrigsten Wertes. Selbst wenn die Hypothekenzinsen um 100 Basispunkte steigen sollten, was für die kommenden 18 Monate im Bereich des Möglichen läge, würde der Erschwinglichkeitsindex noch immer um 30% unter dem langjährigen Mittelwert liegen.

Erschwinglichkeit von Wohnimmobilien (DBR, 2010)

Der Bericht kann bei Deutsche Bank Research abgerufen werden.

Deutsche Bank Research: Deutsche Wohnimmobilien September 2010

Autor: Tobias Just
Link zum Download: Deutsche Bank Research: Deutsche Wohnimmobilien [3.9.2010]

Verfaßt von: Christoph Marloh

IPD: Wertsteigerungen nur in den Top-Regionen

IPD-Analyse: Keine Wertsteigerungen für Wohnimmobilien in Nebenregionen, 28.7.2010

In den deutschen Top-Regionen haben institutionelle Investoren mit Wohnimmobilien in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt 2 % mehr Rendite erzielt als an Nebenstandorten. Der Wert versteht sich vor Steuern und Finanzierung. Laut Analyse der Investment Property Data Bank (IPD) lag der Gesamtertrag von Wohnimmobilien in den Regionen Hamburg, Berlin, Rhein-Main, Rheinland, München und Stuttgart von 2000 bis 2009 im Durchschnitt bei 4,1 %. In den übrigen Regionen lag er im Durchschnitt nur bei 2,1 %. Demografische und ökonomische Trends seien für Wertabschläge bei den Gebäudewerten in den Nebenstandorten verantwortlich gewesen. In den Top-Regionen hätten diese leicht zugelegt.

IPD-Meldung vom 28.7.2010

Autor: Julius Stinauer
Link zum Download: Keine Wertsteigerungen für Wohnimmobilien in Nebenregionen [28.7.2010]

Verfaßt von: Christoph Marloh

CBRE: Mehr Angebote der öffentlichen Hand

CBRE-Studie: „What Role for Property Sales in Government Deficit-Reduction Programmes?“, Juli 2010

Staatliche Immobilienverkäufe sollen auf dem europäischen Investmentmarkt nach einer Studie von CB Richard Ellis vom Juli 2010 zunehmen. Besonders in Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Griechenland sollen Privatisierungen in größerem Umfang erfolgen. In 2009 war Deutschland mit Verkäufen im Wert von Euro 350 Mio. und Anteil am Gesamtvolumen von 42 % der größte Anbieter öffentlicher Immobilien in Europa vor den Niederlanden, Frankreich und Italien. In den nächsten fünf bis sechs Jahren plane die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), die Hälfte ihres auf Euro 6,8 Mrd. geschätzten Portfolios zu veräußern. Zuvor habe die englische Regierung angekündigt, in den kommenden zehn Jahren Immobilien im Wert von 35 Mrd. GBP zu veräußern.

Damit dürfte die in einigen Märkten zu beobachtende Knappheit des Angebotes einer teilweisen Normalisierung weichen.

CBRE-Studie: What Role for Property Sales in Government Deficit-Reduction Programmes?

Autor: Richard Holberton
Link zum Download: What Role for Property Sales in Government Deficit-Reduction Programmes? [July 2010]

Verfaßt von: Christoph Marloh

PwC: Hamburg ist unter den Top 3

Studie von Price Waterhouse Coopers und Urban Land Institue: Emerging Trends in Real Estate, Europe 2010 vom 18.5.2010

Deutschland gilt im europäischen Vergleich als stabiler Wohnimmobilien-Markt. Das geht aus der Studie „Emerging Trends in Real Estate“ von PriceWaterhouseCoopers hervor.

London, München und Hamburg nehmen in Europa die drei Spitzenpositionen der aussichtsreichsten Metropolen für neue Investments ein.

Städte-Ranking 2010 von PwC

Die PwC-Studie gibt Marktteilnehmern folgende Hinweise („Top Tips“):

  1. „Keep it simple“ – konzentrieren Sie sich auf “einfache” Immobilien-Investments, die jeder verstehen kann.
  2. „Best buys“ – Beschränken Sie sich auf Core und Core Plus Investitionen in großen liquiden Märkten. City-Büros, erste Einkaufslagen und vermietete Wohnimmobilien. Vermeiden Sie Fertigungs- und Logistik-Komplexe, Hotels und auswärtige Büro-Lagen.
  3. „Best Places“ – München, London, Hamburg und Paris für Zukäufe. Instanbul, München, Hamburg und Warschau für Entwicklungen. […]
  4. „Go for debt“ – Kaufen Sie eine Bank oder starten Sie eine Hypotheken-Plattform. Jetzt ist ein hervorragender Zeitpunkt, um Immobilien zu beleihen, wenn Sie die erforderlichen Fähigkeiten und keine Altlasten haben. Die Bewertungen sind niedrig und die Spanne zwischen Refinanzierungskosten und Kreditmargen kann kaum besser werden. Alternativ sollten Sie Problemkredite mit Abschlag kaufen.
  5. „Green is Good“ – Immobilien stehen im Kampf gegen den Klimawandel an vorderster Front. Der Zusammenhang zwischen Umwelt- und Sozialverantwortung einerseits und Wirtschaftlichkeit wird allgemein wahrgenommen. Er wurde zum Handlungsfeld.

„Die Standort-Analysen der Teilnehmer, die anerkannte Bedeutung von Energieeffizienz und die Stabilität des Wohn-Segmentes sprechen für Nachhaltige Wohnimmobilien in der Metropolregion Hamburg“, sagt Christoph Marloh, Geschäftsführer bei Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH.

PwC-Studie Emerging Trends in Real Estate Europe 2010

Link zum Download: Price Waterhouse Coopers: Emerging Trends in Real Estate, Europe 2010 [18.5.2010]

Verfaßt von: Christoph Marloh