Bauwerk: Preise in Hamburg seit Jahresbeginn um 1,5 Jahresmieten gestiegen

Studie von Bauwerk Hamburg (Artikel in der WELT vom 3.11.2010)

Aus Furcht vor der Inflation suchten vermögende Privatanleger, Family Offices und geschlossene Fonds, zunehmend Mehrfamilienhäuser als sichere Kapitalanlage, schreibt die WELT in ihrer Ausgabe vom 3.11.2010. Doch nur wenige Eigentümer wollten die sogenannten Zinshäuser verkaufen. „In den deutschen Großstädten geht kaum noch etwas um“,  wird René Müller, Geschäftsführer des Maklerunternehmens Bauwerk Hamburg, zitiert. Die Nachfrage nach Mietshäusern und damit deren Marktwerte seien enorm gestiegen. „Seit Jahresbeginn haben die Preisgebote für Zinshäuser um 1,5 Jahresmieten zugelegt“. Üblich als Kaufpreis seien je nach Lage zehn bis 16 Jahresmieten des Objekts.

DIE WELT vom 3.11.2010

Fondsinitiatoren seien dabei in einer besseren Situation als vermögende Privatanleger, die meist nur ein Zinshaus erwerben wollen, wird Jürgen Kelber von der Immobiliengesellschaft Alt + Kelber zitiert. „Die Fonds haben genug Kapital, um gleich mehrere Häuser auf einen Schlag zu kaufen.“ Damit seien sie ideale Abnehmer für Eigentümer größerer Bestände, die jetzt Gewinne mitnehmen wollen.

Anleger die einen Markteinstieg zu vernünftigen Preisen suchen, prüfen gegenwärtig besonders die  Nachhaltige Wohnimmobilien Fonds der Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH. Der in 2010 aufgelegte Nachhaltige Wohnimmobilien Renditefonds Nord erwirbt Zinshäuser in der Hansestadt Hamburg und erwartet einen Erfolg von 7,1% p.a. In 2010 hatte der Fonds gegen den Trend seine Einkaufsparameter übetroffen.

Autoren: Studie –  René Müller, Bauwerk Hamburg, Artikel – Richard Haimann
Links: WELT.de – Nachfrage treibt Preise von Mietshäusern [3.11.2010], Bauwerk Hamburg

Verfaßt von: Christoph Marloh

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