IVD: Run auf deutsche Mietshäuser

Studie des Center for Real Estate Studies im Auftrag des IVD, Artikel aus FTD vom 25.1.2011.

Das Center for Real Estate Studies hat im Auftrag des Immobilienverbandes IVD erstmals die Entwicklung der Zinshausmärkte in den 40 bevölkerungsreichsten deutschen Städten von 2007 bis 2010 untersucht. Die Umsätze seien demnach in Berlin um 37 Prozent und in Frankfurt am Main um rund 16 Prozent gestiegen.

„In vielen Städten werden 20 bis 30 Prozent des gesamten Immobilienumsatzes in Zinshäuser investiert“, sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des Immobilienverbandes IVD.

Abb. Hamburger Zinshäuser sind aktuell auch bei Faktoren um 20 besonders gefragt.

Die erhöhte Nachfrage sei auch durch mangelnde Anlagealternativen bedingt.

„Private wie institutionelle Investoren suchen einen sicheren Hafen für ihr Geld. Da Miethäuser im Vergleich zu anderen Kapitalanlagen gute Rendite erzielen, haben sie an Attraktivität deutlich gewonnen“, so Schick.

Vor allem in München und Hamburg ist der Markt regelrecht leer gefegt. Laut IVD ständen der hohen Nachfrage kaum verfügbare Objekte gegenüber. Dadurch sank beispielsweise 2010 der Umsatz in der bayerischen Metropole um 25 Prozent.

Vor dem Hintergrund der für Anleger schwierigen Einkaufssituation stellt der von Hamburger Immobilien- und Fonds-Experten initiierte Renditefonds Nord für Nachhaltigkeits-Wohnimmobilien eine interessante Anlagemöglichkeit in Zinshäusern der Hansestadt dar. Die Investitionsquote beträgt über 97%, wie Geschäftsführer Christoph Marloh ausführte. Dank der in langen Jahren gewachsenen Einkaufskontakte konnte der Fonds seine Einkaufsparameter gegen den Trend sogar verbessern. Der Fonds plant den wirtschaftlichen Erfolg mit 7,1% per annum vor Steuern und 6,9% per annum nach Steuern.

In dem am 11.11.2010 veröffentlichten Video-Interview mit dem Fachmagazin Ecoreporter, dem Periodikum für nachhaltige Geldanlagen,  erläutert der Geschäftsführer und Initiator Christoph Marloh von Grundbesitz 24 das Konzept der Fonds:

Links: FTD-Artikel vom 25.1.2011

Erstellt von: Christoph Marloh

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FTD: Mit Zinshäusern kann man fast nur gewinnen

Artikel der Financial Times Deutschland vom 4.10.2010 zum „Immobiliennavigator“ von Engel&Völkers

In Ihrem zur Expo Real erschienen Artikel über den deutschen Zinshausmarkt stellt die FTD fest, daß sowohl Käufer als auch Verkäufer von Zinshäusern derzeit in den meisten deutschen Städten ideale Konditionen vorfinden würden.

Laut E&V Research könnten Käufer, die  vor mehr als zehn Jahren ihre Immobilie erworben hätten, nun mit einem attraktiven Gewinn verkaufen, während die meisten Standorte gleichzeitig weiteres Wertsteigerungspotential bieten würden. Seit der Finanzkrise seien hauptsächlich deutsche geschlossene Wohnimmobilienfonds und vermögende Privatanleger als Käufer aktiv.

„Viele Erwerber wollen mit dem Immobilieninvestment ihr Kapital vor der Inflation schützen“, sagte darin Carsten Riekchoff, Leiter Research bei E&V Commercial. Mehrfamilienhäuser böten mit Renditen von fünf Prozent höhere Erträge als zehnjährige Bundespapiere mit aktuell nur etwa 2,3 Prozent.

Die weitere Wertsteigerung würde sich an den starken Standorten München und Hamburg jedoch verlangsamen , während zum Beispiel norddeutsche Standorte wie Bremen und Hannover ein beschleunigtes Wachstum erfahren würden. In Hamburg wären die historischen Höchststände vom 23-fachen der Jahresnettokaltmiete bzw. 4,3% Bruttorendite in Einzelfällen bereits wieder erreicht worden.

E&V Immobiliennavigator [FTD vom 4.10.2010

Anmerkung des Verfassers: Die Identifikation und der Erwerb von gepflegten Zinshäusern in aussichtsreichen Lagen der Metropolregion Hamburg  zu Bruttorenditen jenseits von 6  Prozent zählt damit erneut zur Königsdisziplin im Wohnimmobilienmarkt. Der Nachhaltige Wohnimmobilien Renditefonds Nord hat sich auf den Einkauf nach diesen Kriterien spezialisiert.

Autor: Richard Haimann
Link: FTD – Mit Zinshäusern kann man fast nur gewinnen [4.10.2010]

Verfaßt von: Christoph Marloh

PwC: Hamburg ist unter den Top 3

Studie von Price Waterhouse Coopers und Urban Land Institue: Emerging Trends in Real Estate, Europe 2010 vom 18.5.2010

Deutschland gilt im europäischen Vergleich als stabiler Wohnimmobilien-Markt. Das geht aus der Studie „Emerging Trends in Real Estate“ von PriceWaterhouseCoopers hervor.

London, München und Hamburg nehmen in Europa die drei Spitzenpositionen der aussichtsreichsten Metropolen für neue Investments ein.

Städte-Ranking 2010 von PwC

Die PwC-Studie gibt Marktteilnehmern folgende Hinweise („Top Tips“):

  1. „Keep it simple“ – konzentrieren Sie sich auf “einfache” Immobilien-Investments, die jeder verstehen kann.
  2. „Best buys“ – Beschränken Sie sich auf Core und Core Plus Investitionen in großen liquiden Märkten. City-Büros, erste Einkaufslagen und vermietete Wohnimmobilien. Vermeiden Sie Fertigungs- und Logistik-Komplexe, Hotels und auswärtige Büro-Lagen.
  3. „Best Places“ – München, London, Hamburg und Paris für Zukäufe. Instanbul, München, Hamburg und Warschau für Entwicklungen. […]
  4. „Go for debt“ – Kaufen Sie eine Bank oder starten Sie eine Hypotheken-Plattform. Jetzt ist ein hervorragender Zeitpunkt, um Immobilien zu beleihen, wenn Sie die erforderlichen Fähigkeiten und keine Altlasten haben. Die Bewertungen sind niedrig und die Spanne zwischen Refinanzierungskosten und Kreditmargen kann kaum besser werden. Alternativ sollten Sie Problemkredite mit Abschlag kaufen.
  5. „Green is Good“ – Immobilien stehen im Kampf gegen den Klimawandel an vorderster Front. Der Zusammenhang zwischen Umwelt- und Sozialverantwortung einerseits und Wirtschaftlichkeit wird allgemein wahrgenommen. Er wurde zum Handlungsfeld.

„Die Standort-Analysen der Teilnehmer, die anerkannte Bedeutung von Energieeffizienz und die Stabilität des Wohn-Segmentes sprechen für Nachhaltige Wohnimmobilien in der Metropolregion Hamburg“, sagt Christoph Marloh, Geschäftsführer bei Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH.

PwC-Studie Emerging Trends in Real Estate Europe 2010

Link zum Download: Price Waterhouse Coopers: Emerging Trends in Real Estate, Europe 2010 [18.5.2010]

Verfaßt von: Christoph Marloh